Foto © Beat Bühler Fotografie

In der gewachsenen Schulanlage werden die verschiedenen Funktionen (Schul-/Sporträume) je unterschiedlichen Häusern zugeordnet. Der gemeinsame Pausenhof spannt sich zwischen diesen Häusern auf. Die übergeordnete Sichtachse vom Wald zur Kirche verläuft mittig über das Schulareal und verknüpft die einzelnen Nutzungen und Aussenräume untereinander. Dieses ortsbauliche und funktionale Prinzip wird mit der Erweiterung aufgenommen und zusätzlich gestärkt. Die neu geforderten Nutzungen werden in zwei separate Gebäude untergebracht: Die neue Sporthalle im westlichen Arealteil als öffentlicher Auftakt ins Dorf von der Hauptstrasse her und das neue Werkgebäude, welches im östlichen Baubereich zu liegen kommt und die Anbindung zur bestehenden Schulanlage gewährleistet. Ein drittes Volumen als Geräteraum und gedeckter Unterstand grenzt den neuen Pausenbereich zur offenen Landschaft hin ab. Mit der vorgeschlagenen Disposition wird ein gefasster, naturnaher Aussenraum gebildet. Der entstehende Pausenraum ist Teil der Serie von Aussenräumen in gestaffelter Höhenlage. Er bildet die Adressierung: der Ankunftsort ist nicht ein Gebäude sondern ein Platz. Die Dachausbildung der Neubauten unterstützt durch die entstehenden Giebelformationen den Zusammenhalt der Schulbauten und ermöglicht eine harmonische Einbettung der Baukörper in den ländlichen Kontext. Die additive Aneinanderreihung einzelner Giebeldächer verweist auf die jeweils spezifische Nutzung und verleiht den Gebäuden einen identitätsstiftenden Ausdruck.

Foto © Beat Bühler Fotografie
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Zeichnung © Soppelsa Architekten GmbH
Erdgeschoss
Zeichnung © Soppelsa Architekten GmbH
© Soppelsa Architekten GmbH
Ansicht West
© Soppelsa Architekten GmbH
© Soppelsa Architekten GmbH
Ansicht Ost
© Soppelsa Architekten GmbH

Erweiterung Schulanlage Oberrüti

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Standort
Dorfweg 3, 5647 Oberrüti, Schweiz
Jahr
2021
Bauherrschaft
Gemeinde Oberrüti

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